Alles liegt im Auge des Betrachters

Hallo und so....,

hier bin ich im April 2009  in Bremen (vor dem Hauptbahnhof), der Stadt, wo meine Wurzeln väterlicherseits liegen und ich die ersten 20 Jahre meines Lebens verbrachte, bis ich mich in Schleswig-Holstein, umgeben von Wasser und Natur niederließ, der Heimat meiner Ahnen mütterlicherseits, dem Land mit dessen Weite ich innerlich stark verbunden bin. Auch wenn ich zeitweise gern mal Ausflüge in andere Regionen mache,  fühle ich mich immer dort am wohlsten, wo ich von viel Grün, Wasser und großem innerem wie äußerem Freiraum umgeben bin.

Meine Bezeichnung M.C.Emzè setzt sich übrigens aus den Initialen meines realen Namens zusammen und hat nichts mit der Thematik um das Genre Rap zu tun, wie ich es an anderer Stelle bereits erklärt habe.

Nun, .wer bin ich?

Es ist immer etwas schwierig, sich selbst wirklich objektiv darzustellen, falls so etwas überhaupt möglich ist. Wobei der Philosoph in mir sagt, dass es generell nicht möglich ist, etwas objektiv zu beschreiben, weil eben alles im Auge des Betrachters und dessen subjektiv  verfärbter Perspektive liegt. Worüber sich vielleicht an anderer Stelle mal streiten ließe.

Mich selbst würde ich mit wenigen Worten so beschreiben:

Beruflich hab ich gern Kontakt zu Menschen, bin privat aber auch gern allein. Bin vielleicht  ein wenig ex-zentrisch - im Sinne von stiller, introvertierter Beobachter am Rande des Mainstream-Zentrums, Individualist,  Philanthrop, Stoiker, dem eigenen Ich und den eigenen Überzeugungen treu. Situationsbedingt spontan, flexibel und immer offen für neue Denk- und Sichtweisen, denn die eigene Wahrheit gilt für mich immer nur in der Gegenwart und ändert sich im Zuge des eigenen inneren Wachstums und der eigenen Entwicklung laufend.

Ich betrachte die Welt, das Leben und die Menschen um mich herum am liebsten von meinem Lieblingsplatz aus, vom Rand jener Münze. Von dort  habe ich den besten Überblick und kann zunächst neutral und wertfrei beide Seiten betrachten und dann meine ganz eigenen Schlüsse ziehen. 

Ich lebe nach meinen eigenen Regeln und meine Hauptdirektive lautet:            >behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest<

Ich denke allerdings, nur ein Individualist und jemand der auch als Einzelgänger, für den Status und Besitz nicht von vordergründiger Bedeutung sind, gut klar kommt, ist frei genug, sich in ein System einzugliedern und dennoch, soweit wie möglich, seine eigene innere Freiheit und seine Authentizität zu leben.

Was Freiheit für mich wirklich ist, könnte nicht besser ausgedrückt werden, als es Schopenhauer mal getan hat:

Ich habe mein Lieblingszitat von ihm in ein Foto eingebaut, welches ich an meinem Geburtstag im April 2007 gemacht habe. An dem Tag - der strahlend schön und sommerlich warm war -  hab ich mich gleich früh morgens, mit einem Picknickkorb und einem Buch bewaffnet, zu einem meiner Lieblingsplätze  aufgemacht und dort bis zum Abend meine einsame Stille am Wasser genossen.

"Ganz er selbst sein darf jeder nur, solange er allein ist;                                                        wer also nicht die Einsamkeit liebt, der liebt auch nicht die Freiheit:                                   Denn nur wenn man allein ist, ist man frei."

Poster 70 x 50